Gigantische Maschinen im Nirgendwo

Im Norden von Moers steht – irgendwo im Nirgendwo – die alte Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Pattberg, Schacht 1. Letztes „Überbleibsel“ der Pattbergschächte, die 1993 stillgelegt wurden und deren sonstige Übertage-Anlagen, einschließlich des Fördergerüstes, vollständig abgerissen wurden. Ein schlichter Backsteinbau von 1932 zwischen dessen meterhohen Fensterfronten gigantische Maschinen dem Zahn der Zeit widerstehen: eine Elektrofördermaschine sowie zwei Umformer aus dem Jahr 1912.

Halle der Erinnerungen

Die Maschinenhalle Pattberg präsentiert eine Hommage an die Geschichte des Bergbaus und lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Dabei erscheint es beinahe so, als wäre die Maschinenhalle noch aktiv, als wäre noch einmal alles so wie früher. Schon von Weitem sieht man die Maschinenhalle in gedämpftem Licht funkeln. Je näher man ihr kommt, umso eindeutiger vernehmen Besucher die Geräusche von Amboss-Schlägen und Spitzhacken, Zugmaschinen knattern, Arbeiter keuchen. Ein Chor, verkleidet als Bergarbeiter, wuselt emsig singend durch die Halle und große Porträts ehemaliger Bergleute und Bergmannsfrauen der Schachtanlage Pattberg erzählen ihre Geschichten. Von 18:00 bis 22:00 Uhr werden – ergänzend zu Führungen – lokale Künstler und Chöre die Maschinenhalle zum Leben erwecken; ab 22:00 Uhr geht die Halle dann noch einmal in „Betrieb“.

Highlights

  • 18:00 | 19:00 | 20:00 | 21:00 Uhr
    Joyful Voices Moers, Pianoforte, Bahnhofschor, Rutger Muller Ensemble
  • 18:30 | 19:30 | 20:30 Uhr
    Führungen & Duo Diagonal
  • 22:00 | 23:00 | 00:00 Uhr
    Bergmannschor & Arbeiterporträts
Am Pattberg 35
47445 Moers



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IMMER AM LETZTEN SAMSTAG IM JUNI

29.06.2019 / 27.06.2020

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